28.08.2026
Podien in GT3 und Cup 3
Der Porsche 911 GT3 R #123 fährt auf Rang drei der SP9 Pro-Am und Platz elf im Gesamtklassement, während der Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport #999 mit Rang drei in Cup 3 ebenfalls den Sprung aufs Podium schafft.
Mit einem umfangreichen Aufgebot stellte sich Mühlner Motorsport vom 14. bis 17. Mai einer der größten Herausforderungen im internationalen Langstreckensport. Neben dem von H&R unterstützten Porsche 911 GT3 R Evo26 mit der Startnummer #123 brachte die Mannschaft zwei Porsche 911 GT3 Cup mit den Startnummern #918 und #904 sowie den Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport #999 an den Start.
Im GT3-Fahrzeug #123 teilten sich Martin Rump, Ben Bünnagel und Alexander Brundle das Cockpit. Bereits während der Trainings- und Qualifying-Sessions zeigte sich, dass das neue GT3-Paket von Mühlner Motorsport auch im direkten Vergleich mit international etablierten GT3-Mannschaften konkurrenzfähig war.
Im Rennen bestätigte das Trio dieses Potenzial eindrucksvoll. Über die komplette Distanz hielt sich die #123 im hochkarätigen Feld der GT3-Fahrzeuge und absolvierte 153 Rennrunden. Nach 24 Stunden wurde der Porsche auf Gesamtrang elf und Platz drei in der SP9 Pro-Am gewertet. Damit gelang Mühlner Motorsport beim Einsatz des neuen Porsche 911 GT3 R Evo26 unmittelbar ein Podiumsresultat beim wichtigsten Langstreckenrennen auf der Nürburgring-Nordschleife.
Pole Position und starke Performance mit der #918
Auch in der Cup-2-Kategorie gehörte Mühlner Motorsport von Beginn an zu den schnellsten Mannschaften.
Tim Scheerbarth, Nick Salewsky, Michael Rebhan und Michelle Gatting gingen mit dem Porsche 911 GT3 Cup #918 an den Start. Bereits im Qualifying setzte das Quartett ein Ausrufezeichen und sicherte sich die Pole Position der Cup-2-Klasse.
Im Rennen bestätigte die #918 ihre Geschwindigkeit und gehörte lange zu den bestimmenden Fahrzeugen der Kategorie. Der Porsche absolvierte 123 Runden, erreichte nach einem vorzeitigen Ende des Rennens jedoch nicht die für eine Klassifizierung notwendige Distanz.
Das Resultat spiegelt damit kaum wider, welches Potenzial die Mannschaft an diesem Wochenende gezeigt hatte.
#904 bringt wertvolles Cup-2-Ergebnis ins Ziel
Der zweite Porsche 911 GT3 Cup von Mühlner Motorsport mit der Startnummer #904 wurde von Antal Zsigo, Adam Benko, Csaba Walter und Moritz Kranz pilotiert.
Das Quartett konzentrierte sich über die gesamte Distanz auf einen kontrollierten und möglichst fehlerfreien Langstreckeneinsatz. Nach 145 absolvierten Runden erreichte die #904 den 21. Gesamtrang und Rang vier in der Cup-2-Kategorie.
Innerhalb der AM-Wertung bedeutete dieses Ergebnis zugleich Platz zwei.
Cayman #999 fährt aufs Cup-3-Podium
Für ein weiteres Highlight sorgte der Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport mit der Startnummer #999.
Christopher Rink, Kai Riemer und Matthias Beckwermert teilten sich das Cockpit des von H&R unterstützten Cayman in der Cup-3-Kategorie.
Schon in den Qualifying-Sessions zeigte sich die Konkurrenzfähigkeit des Fahrzeugs. Im kombinierten Qualifying erreichte die #999 mit einer Bestzeit von 9:16,301 Minuten eine starke Ausgangsposition innerhalb der Cup-3-Klasse.
Im Rennen zahlten sich anschließend die Erfahrung der Fahrer, die Zuverlässigkeit des Porsche und die konsequente Arbeit der Mannschaft aus.
Während zahlreiche Fahrzeuge dem hohen Tempo und der außergewöhnlichen Belastung eines 24-Stunden-Rennens auf der Nordschleife Tribut zollen mussten, spulte die #999 konstant ihre Runden ab.
Nach 138 Rennrunden und mehr als 24 Stunden Renndistanz wurde der Cayman auf Gesamtrang 31 gewertet.
Noch wichtiger aus Sicht von Mühlner Motorsport: Mit diesem Resultat erreichten Rink, Riemer und Beckwermert Platz drei in der Cup-3-Klasse und damit das zweite Klassenpodium des Teams bei den 24h Nürburgring 2026.
Der Erfolg des Cayman besitzt für Mühlner Motorsport zudem eine besondere Bedeutung. Die Geschichte des Teams auf der Nürburgring-Nordschleife ist eng mit den Porsche-Cayman-Modellen verbunden. Bereits in früheren Jahren konnte die Mannschaft zahlreiche Rennen und Meisterschaften in der Cayman Trophy beziehungsweise Cup 3 gewinnen.
Das erneute Podium beim 24-Stunden-Rennen fügt dieser Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzu.
Vier Fahrzeuge – zwei Podien
Damit fällt die Bilanz der 24h Nürburgring 2026 für Mühlner Motorsport ausgesprochen positiv aus:
Der Porsche 911 GT3 R #123 erreicht Rang drei in der SP9 Pro-Am und Platz elf im Gesamtklassement.
Der Porsche Cayman #999 fährt auf Rang drei der Cup-3-Kategorie.
Die #904 beendet das Rennen auf Platz vier in Cup 2 und Rang zwei der AM-Wertung.
Und die #918 beweist mit der Cup-2-Pole-Position und hoher Rennpace eindrucksvoll ihre Geschwindigkeit, auch wenn das Fahrzeug das Ziel nicht erreicht.
Gerade bei einem Rennen wie den 24 Stunden auf dem Nürburgring ist diese Gesamtleistung entscheidend. Vier unterschiedliche Fahrzeuge mussten über mehrere Tage vorbereitet, abgestimmt und während des Rennens parallel betreut werden. Strategie, Boxenstopps, Fahrerwechsel und technische Betreuung liefen dabei rund um die Uhr.
Zwei Klassenpodien, ein elfter Gesamtrang und eine Klassen-Pole unterstreichen die Stärke des gesamten Mühlner-Motorsport-Pakets.
Für die Mannschaft aus den belgischen Ardennen bestätigt das Wochenende einmal mehr eine Philosophie, die Mühlner Motorsport seit Jahrzehnten prägt:
Speed ist die Voraussetzung – aber erst Zuverlässigkeit, Strategie, Teamwork und kompromisslose Vorbereitung entscheiden Langstreckenrennen.
Mühlner Motorsport – Maximum Attack, Maximum Endurance.
Medien
Bildergalerie
5 Bilder






